1. Allgemeines 

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr zwischen Tanja Frasca (nachfolgend „die Übersetzerin“ genannt) und ihren Auftraggebern. Die AGB werden vom Auftraggeber durch die Auftragserteilung anerkannt und gelten für die gesamte Dauer der Geschäftsverbindung. Änderungen, Ergänzungen und Nebenabreden der getroffenen Vereinbarungen werden erst durch schriftliche Bestätigung verbindlich. Die Geschäftsbedingungen des Auftraggebers sind für die Übersetzerin nur verbindlich, wenn sie diese ausdrücklich anerkannt hat.

2. Auftragserteilung

Ein Auftrag gilt nur als erteilt, wenn er von der Übersetzerin schriftlich bestätigt worden ist.  Der Auftraggeber übermittelt die Übersetzungsaufträge in elektronischer oder in sonstiger Form. Telefonische Auftragserteilungen sind vom Auftraggeber unverzüglich schriftlich zu bestätigen. Der Auftraggeber gibt bei Auftragserteilung Zielsprache, Thema, Fachgebiet und Umfang des Textes sowie gegebenenfalls besondere Terminologiewünsche bekannt. Auch Verwendungszweck und gewünschter Liefertermin müssen angegeben werden.  

 

3. Vergütung

Berechnungsgrundlage für die Vergütung der Übersetzerin ist die jeweils gültige Preisliste, sofern keine abweichende schriftliche Regelung (Rahmenvertrag, schriftliches Angebot, o.ä.) getroffen wurde. Gewährte Preise und Konditionen berechtigen nicht zu der Annahme, dass diese auch in Zukunft unbestätigt gelten. Alle in den Angeboten genannten Preise sind Nettopreise ohne Mehrwertsteuer. Bei umfangreichen Aufträgen kann eine Anzahlung oder eine Zahlung in Raten entsprechend der fertig gestellten Textmenge verlangt werden. Bei vereinbarter Lieferung auf dem Postweg oder per Kurier werden dem Auftraggeber Versandkosten, Porti und andere Nebenkosten in Rechnung gestellt.

 

4. Lieferfristen

Lieferfristen werden dem Auftraggeber nach bestem Wissen und Gewissen angegeben. Sie können immer nur voraussichtliche Termine sein. Eine Lieferung gilt als erfolgt, wenn die Übersetzung nachweisbar (Absendeprotokoll) an den Kunden verschickt wurde. Auf Wunsch wird die Übersetzung auch als CD oder Ausdruck zugesandt. Alle Zeitangaben beziehen sich auf mitteleuropäische Zeit (MEZ).

Bei Eintritt von Ereignissen, die die Übersetzerin nicht zu vertreten hat bzw. bei Eintritt höherer Gewalt (plötzliche Erkrankung, nicht kurzfristig zu behebender Ausfall der EDV) ist der Ablauf jeglicher Frist gehemmt. Die Frist beginnt erst dann wieder zu laufen, wenn die betreffende Störung beseitigt bzw. beendet ist.

 

5. Rücktritt vom Vertrag

Zum Rücktritt vom Vertrag ist der Auftraggeber in Fällen des von der Übersetzerin zu vertretenden Leistungsverzugs bzw. Unmöglichkeit nur berechtigt, wenn die Lieferfrist unangemessen lange überschritten worden ist und schriftlich eine angemessene Nachfrist gesetzt wurde.

 

6. Störung, höhere Gewalt, Netzwerk- und Serverfehler, Viren

Die Übersetzerin haftet nicht für Verzögerungen und Schäden, die durch Störung des Betriebs, insbesondere durch höhere Gewalt, (Naturereignisse und Verkehrsstörungen, Netzwerk- und Serverfehler, Computerausfall, etwaige andere Leitungs- und Übertragungsstörungen) und sonstige von der Übersetzerin nicht zu vertretende Hindernisse entstehen. In solchen Ausnahmefällen ist die Übersetzerin berechtigt, ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten. Die Übersetzerin haftet ebenfalls nicht für Schäden, die durch Viren entstehen. Bei Lieferungen von Übersetzungen in elektronischer Form ist der Kunde für eine endgültige Überprüfung der übertragenen Dateien und Texte zuständig. Diesbezügliche Schadensersatzansprüche können nicht anerkannt werden.

 

7. Mängelbeseitigung

Die Übersetzerin behält sich das Recht auf Mängelbeseitigung vor. Der Auftraggeber hat Anspruch auf eine Beseitigung von möglichen, in der Übersetzung enthaltenen Mängeln. Der Anspruch auf Mängelbeseitigung muss vom Auftraggeber unter genauer Angabe des Mangels innerhalb 7 Tagen nach der Lieferung geltend gemacht werden. Im Falle des Fehlschlagens der Nachbesserung oder einer Ersatzlieferung leben die gesetzlichen Gewährleistungsrechte wieder auf, sofern nicht eine andere Vereinbarung getroffen wurde.

 

8. Mitwirkung Dritter

Die Übersetzerin ist berechtigt, zur Ausführung des Auftrags fachkundige Dritte heranzuziehen. Bei Heranziehung von fachkundigen Dritten hat die Übersetzerin dafür zu sorgen, dass sich diese zur Verschwiegenheit verpflichten.

 

9. Haftung 

Die Übersetzerin haftet bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz. Die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit tritt nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten ein. In keinem Fall können stilistisch motivierte Reklamationen zu Ansprüchen gegen die Übersetzerin führen. Die Übersetzerin haftet höchstens im Umfang des jeweiligen Auftragswerts.

Die Übersetzerin lehnt jegliche Haftung im Falle fehlerhafter oder nicht eindeutiger Ausgangstexte ab.

Der Auftraggeber hat sicherzustellen, dass er die Rechte an den fraglichen Dokumenten besitzt. Die Übersetzerin kann in diesem Zusammenhang nicht haftbar gemacht werden.

Eine Haftung für Verlust der Übersetzerin übergebenen Texte und Unterlagen durch Einbruch, Diebstahl, Feuer, Wasser, Sturm oder durch Verlust auf dem Versandwege ist ausdrücklich ausgeschlossen. Der Versand erfolgt nach den Anweisungen des Auftraggebers. Mit der Übergabe der Lieferung an das Postamt bzw. bei Aushändigung an einen Kurierdienst, Spediteur oder Boten geht die Gefahr der Versendung an den Auftraggeber über.

 

10. Zahlungsfristen

Die Honorare der Übersetzerin sind grundsätzlich innerhalb von 30 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug von Skonto zu begleichen. Bei Überschreitung des Zahlungsziels werden Zinsen und Gebühren gemäß den jeweiligen Banksätzen für vorübergehende Kredite berechnet.

 

11. Eigentums- und Urheberrechte

Die Übersetzung bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum der Übersetzerin. Bis dahin hat der Auftraggeber kein Nutzungsrecht. Die Übersetzerin behält sich ihr Urheberrecht vor.

 

12. Anzuwendendes Recht

Für den Auftrag und alle sich daraus ergebenden Ansprüche gilt deutsches Recht.

 

13. Salvatorische Klausel

Falls eine oder mehrere Bestimmungen der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen rechtsunwirksam sein sollten, bleiben die übrigen Bestimmungen in ihrer Wirksamkeit davon unberührt.